| Hereditas |
| experimenteller Videofilm | dv | Farbe | 12'0'' | Portugal | 2006 |
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© vasco araujo
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„Hereditas“ – dieses Stück konfrontiert uns mit einem Paradox. Die Handlung ist faszinierend, und der Ort suggeriert etwas Eigenartiges und dennoch Magisches. Ein Kind kommt aus der Tiefe des Waldes heraus und führt uns mit sanften Schritten auf einem zeitlosen, einsamen und manchmal geisterhaften Weg zu den langen und leeren Gängen eines verfallenen Sanatoriums. Das Paradox liegt in der einfachen und geraden Art, wie die Schätze des Berges gehandhabt werden. Es stellt eine Begegnung mit etwas Wesentlichem und als versteckt Geglaubtem dar, etwas, das sich mit einer überraschenden Grausamkeit, grausamer noch als der Tod, enthüllen kann. „ Hereditas “ ist ein Film über Kindheit, Einsamkeit, Schmerz, Liebe, Tod und das Verlangen, die großen Rätsel und Fragen unserer menschlichen, allzu menschlichen Conditio zu erfahren und zu verstehen.
Vasco Araújo wurde 1975 in Lissabon geboren, wo er lebt und arbeitet. Er beendete 1999 sein erstes Studium in Bildhauerei an der FBAUL, der Lissaboner Universität für Schöne Künste, und besuchte von 1999 bis 2000 den Fortgeschrittenenkurs in Visuellen Künsten an der Maumaus in Lissabon. Seitdem nahm er an verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in Portugal und im Ausland teil und nahm ebenfalls an Residenzprogrammen teil, wie an der University of Arts in Philadelphia (2007), den Récollets in Paris (2005) und dem Core Program in Houston (2003-2004). 2003 wurde er mit dem EDP Preis für neue Künstler ausgezeichnet. Seine Einzelausstellungen umfassen „About being Different“ (2007), BALTIC Centre for Contemporary Art, U.K., „Pathos“ (2006), Domus Artium 2002 in Salamanca, „Dilemma“ (2005) im S.M.A.K. in Ghent, „L’inceste“ (2005) im Museu do Azulejo in Lissabon, „The Girl of the Golden West“ (2005), „The Suburban“, Chicago, „Dilema“ (2004) im Museu de Serralves in Porto, „Sabine/Brunilde“ (2003) im SNBA in Lissabon.
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