| Violent Sorrow Seems a Modern Ecstasy |
| experimenteller Videofilm | dv, 16:9, PAL | Farbe | 9'0'' | / Norwegen | 2006 |
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© Jorunn Myklebust Syversen
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Das Video „Violent Sorrow Seems a Modern Ecstasy“ ist ausgehend von verschiedenen Shakespeare-Stücken entstanden („Macbeth“, „Othello“, „Romeo und Julia“ und „Hamlet“), die auseinandergenommen und zu einem neuen Originalmanuskript und einem neuen Drama zusammengefügt und verwandelt wurden. Alle Namens- und Zeitbezüge wurden entfernt. Kein Wort wurde verändert oder dem Drehbuch hinzugefügt, lediglich die Grammatik wurde verändert, um eine logische und kohärente Struktur zu bewahren. Die neue Geschichte ist ein Dialog zwischen zwei jungen namenlosen Männern. X ist suizidgefährdet und Y versucht X zu zeigen, dass das Leben wert ist, gelebt zu werden. X kann sich nicht überwinden und beschließt, seinem Freund die Last des Lebens abzunehmen und töten ihn, woraufhin er sich ein Messer ins Herz stoßt und stirbt. Der Komponist Jan Erik Mikalsen hat die Musik zu diesem Video komponiert.
Jorunn Myklebust Syversen ist 1978 in Gol, Norwegen, geboren. Sie hat bis 2005 an der Nationalakademie für Künste in Bergen studiert. Sie lebt in Oslo und arbeitet im Bereich der Experimentalvideos, –fotographien und –installationen. Sie hat an zahlreichen Filmfestivals und Gruppenausstellungen teilgenommen und hat mehrere nationale Stipendien erhalten. Letztes Jahr wurden ihre Arbeiten bei Paris Photo im Louvre in Paris gezeigt. Sie wurde gemeinsam mit den Künstlerinnen Eija-Liisa Ahtila, Johanna Billing und Miriam Bäckström mit ihrem Projekt UNCLASSIFIABLE in Malmö, Berlin und New York gezeigt. Jorunn Myklebust Syversen ist ebenfalls Kuratorin.
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