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- 13 Uhr
- 15 Uhr
- 17 Uhr
- 19 Uhr
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HAUS DER KULTUREN DER WELT
John-Foster-Dulles Allee 10, 10557 Berlin. Anfahrt > Hier klicken
S-Bahn: Linien S5, S7, S9, S75 - Hauptbahnhof.
EINTRITT FREI |
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[FORUM]
SONNTAG, 8. JULI
17 Uhr | FOYER
BEGEGNUNG
Die Rencontres Internationales laden Sie zu einem geselligen Kaffee mit den anwesenden Künstlern und Filmemachern ein.
Am 7. und 8. Juli werden Gäste aus der Kunstszene und KuratorenInen, ihre Arbeit präsentieren und mit dem Publikum in Dialog treten. |
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[VORFÜHRUNG]
SONNTAG, 8. JULI
15 Uhr | THEATERSAAL
IM INNEREN
Eleonore DE MONTESQUIOU : Parole à la femme | Exp. Dokumentarfilm | dv | schwarz-weiß | 00:08:35 | Frankreich / Togo | 2010 [+]
CABELLO/CARCELLER : Off Escena : Si yo fuera. / Off Escena : If I were | Video | hdv | farbe | 00:16:30 | Spanien | 2011 [+]
Loic VANDERSTICHELEN, Azilys ROMANE : Singulier Pluriel | Exp. Fiktion | hdv | farbe | 00:22:00 | Belgien / Frankreich | 2011 [+]
Clément COGITORE : Bielutine - Dans le jardin du temps | Dokumentarfilm | hdcam | farbe | 00:36:00 | Frankreich | 2011 [+]
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© CABELLO/CARCELLER |
Die Werke dieses Programms schaffen einen einheitlichen Ort, einen in sich abgeschlossenen Raum, in dem die Künstler beobachten, sich einlassen und die Position ihres Blickes in Frage stellen. Eléonore DE MONTESQUIOU begleitet einer Togolesin auf ihrer Taxifahrt, während die Sendung „Parole à la femme“ im Radio läuft. CABELLO/CARCELLER haben mit Frauen aus der Strafvollzugsanstalt in Madrid einen musikalischen Kurzfilm rund um das Lied „If I were a rich man“ aus dem Film „Anatevka“ geschaffen. Eine Reflexion über die Politik des Ein- und Ausschließens in einer neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Loïc VANDERSTICHELEN und Azilys ROMANE haben zwei Monate lang in einem Behindertenheim im Norden Frankreichs gewohnt. Clément COGITORE besucht Ely und Nina, die umgeben von Raben und Katzen in einer Moskauer Wohnung leben. Sie hüten eine der geheimnisvollsten Kunstsammlungen der Renaissance mit Bildern von Rubens, Tizian und Leonardo da Vinci wie ihren Augapfel und bewegen sich in ihrer eigenen, nur für sie beide existierenden, Welt. |
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[VORFÜHRUNG]
SONNTAG, 8. JULI
17 Uhr | THEATERSAAL
BEZIEHUNGEN
Matti HARJU : Afrikka | Exp. Fiktion | 16mm | farbe | 00:09:03 | Finnland / Vereinigtes Königreich | 2011 [+]
Christine MOLLOY, Joe LAWLOR : Tiong Bahru | Exp. Fiktion | hdv | farbe | 00:20:33 | Irland / Singapur | 2010 [+]
Bea DE VISSER : Chairs Missing | Exp. Fiktion | hdv | farbe | 00:18:00 | Niederlande | 2011 [+]
Johan GRIMONPREZ : I may have lost forever my Umbrella | Video | hdcam, iphone cam | farbe | 00:02:54 | Belgien | 2011 [+]
Vivian OSTROVSKY : Wherever was never | Video | super 8 | farbe | 00:06:00 | Frankreich / USA | 2011 [+]
Giulio SQUILLACCIOTTI : Zimmerreise | Fiktion | super 8 | farbe | 00:02:30 | Italien / Österreich | 2010 [+]
Gaetano LIBERTI : Storm | Exp. Fiktion | hdv | farbe | 00:20:14 | Italien | 2011 [+]
Théodora BARAT : Or anything at all except the dark pavement | Video | hdv | farbe | 00:05:00 | Frankreich | 2011 [+]
Sarah VANAGT : The Corridor | Dokumentarfilm | hdcam | farbe | 00:06:45 | Belgien / Vereinigtes Königreich | 2010 [+]
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© Christine MOLLOY, Joe LAWLOR |
In diesem Screening werden bruchstückhafte Kartographien menschlicher Beziehungen und Orte, die zum Ausdruck psychischer Zustände werden, gezeigt. Matti HARJU nimmt eine Familie und zwei Freunde, die sich einem Zustand schwerer Psychose befinden, in geometrischen und geschlossenen Räumen auf. Christine MOLLOY und Joe LAWLOR folgen einen Tag lang drei Personen unterschiedlichen Alters während diese ihren Familien und Freunden ihre Hoffnungen und Wünsche offenbaren. Bea DE VISSER durchquert ein öffentliches Schwimmbad am Vortag seiner Schließung und trifft auf Personen, die seit jeher hier zu sein scheinen. Johan GRIMONPREZ wählt Fernando Pessoa und seine „Heteronyme“ als Ausgangspunkt einer Reflexion über Verlust, dargestellt mit Hilfe von Bildern die er bei Youtube gefunden hat. Vivian OSTROVSKY vereint Filmfragmente und Fotografien ihrer Familie und ihres verstorbenen Vaters. Giulio SQUILLACCIOTTI filmt eine Frau, die im 19. Stock eines verlassenen Hauses einen Brief liest. Mit Gaetano LIBERTI folgen wir zwei Personen, die sich fragen, ob ein Unwetter tödlich sein kann. Sie versuchen eine Art Wahrheit zwischen Äußerlichkeit und Innerlichkeit wiederherzustellen. Théodora BARAT realisiert eine Kamerafahrt in zwei Momenten: der eine, ein wachsamer Blick in die Stadt und der andere, ein Durchdringen der Nacht. Sarah VANAGT filmt das Aufeinandertreffen eines Tieres mit einem Mann, der die Sprache verloren hat. |
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[VORFÜHRUNG]
SONNTAG, 8. JULI
19 Uhr | THEATERSAAL
ABSCHLUSSVORFÜHRUNG
BEI DER ARBEIT
Antoine MOREAU : ni pirate | Video | hdv | farbe | 00:01:23 | Frankreich | 2011 [+]
Adrian ALECU : Gravitation | Exp. Fiktion | hdv | farbe | 00:03:00 | Rumänien / Niederlande, Deutschland, Dänemark | 2011 [+]
Romana SCHMALISCH, Robert SCHLICHT : Recitando | Exp. Dokumentarfilm | hdv | farbe | 00:35:01 | Deutschland | 2010 [+]
Maria MORINA : Nizhny Tagil Youth | Dokumentarfilm | hdv | farbe | 00:05:05 | Russland | 2011 [+]
Tobias Yves ZINTEL : Earthly Powers | Exp. Dokumentarfilm | hdv | farbe | 00:37:50 | Deutschland / USA | 2011 [+]
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© Romana SCHMALISCH, Robert SCHLICHT |
Die Filme und Videos dieses Programms legen die Begriffe „Arbeit“ und „Freiheit“ dar. Antoine MOREAU verdreht einen anarchistischen Leitsatz und richtet seinen bissigen Blick auf den Wunsch nach Freiheit. Adrian ALECU erforscht die europäische Identität und die Arbeit in einer sehr kurzen Fiktion zwischen strukturalistischem Film und Krimi. Romana SCHMALISCH und Robert SCHLICHT filmen Arbeiterinnen einer kleinen Papierfabrik in Russland, die vor der Kamera ein Brechtsches Musical über die Arbeit und den Produktionsprozess spielen. Ein postmodernes Epos, das an den sowjetischen Film der 1920er Jahre erinnert. Maria MORINA dokumentiert das Leben und die Hoffnungen von Jugendlichen in einer Industriestadt in Russland. Tobias Yves ZINTEL filmt ein verwahrlostes Ferienlager, bewohnt von ehemaligen Aktivisten voller Ideale. |
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